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Maximierung der KI-Rendite: Die wirtschaftliche Bedeutung der Automatisierung von Vertragsabläufen

Author Tobias S.
Tobias S.Sr. Demand & Content Marketing Manager

Zusammenfassung7 Min. Lesezeit

Neue Untersuchungen von Deloitte zeigen, dass die Implementierung von KI im gesamten Vertragsmanagementprozess zu einer Steigerung des ROI um fast 30 % führen kann.

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    • Der Reifemultiplikator-Effekt
    • Die Erkenntnislücke
    • Lassen Sie den Verwaltungsaufwand hinter sich
    • Ihre KI-Roadmap für Verträge 2026

Im Jahr 2026 gibt es keine Zweifel mehr über die potenziellen Vorteile der Automatisierung von Vereinbarungsworkflows.

Viele Branchen haben KI bereits erfolgreich eingeführt, um Aufgaben im Vertragsprozess zu automatisieren, die normalerweise wertvolle Ressourcen beanspruchen, wie z. B. die Bearbeitung von Verträgen, die Weiterleitung von Freigaben und die Bewertung von Risiken. Für die befragten Unternehmen liegt der Nutzen auf der Hand: Neue Untersuchungen von Deloitte und Docusign ergeben eine durchschnittliche Effizienzsteigerung von 36 % und eine Kostenvermeidung von ebenfalls 36 % aufgrund der Risikominderung durch den Einsatz von KI-Tools.

Allein dies sind schon große Erfolge – doch Führungskräften, die KI zur Analyse bereits abgeschlossener Verträge einsetzen, entsteht noch größerer Nutzen.

Unsere Studie für 2024 wird in einem neuen Tab geöffnet ergab, dass die Kosten für ineffizientes Vertragsmanagement einen globalen Wirtschaftswert von fast 1,8 Billionen € ausmachen. Seit dem haben viele Unternehmen mit dem Einsatz fortschrittlicher Vertragsmanagement-Tools bereits greifbare Vorteile erzielt. Die letztjährige Studie wird in einem neuen Tab geöffnet ergab, dass 77 % der Unternehmen, die ihre finanziellen Ziele übertrafen, den Einsatz von fortschrittlichem Vertragsmanagement als wichtigen Aspekt dafür nannten. Auf Grundlage dieser Erkenntnisse zeigte die diesjährige Studie konkrete Strategien auf, mit denen Unternehmen einen höheren ROI erzielen können: durch die Wahl einer zentralen Plattform als Komplettlösung für die Verwaltung des Vertragsprozesses und durch den Einsatz von KI zur Gewinnung von Einblicken aus abgeschlossenen Verträgen.

Strategische KI steigert den ROIJetzt kostenlosen Bericht herunterladen
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Der Reifemultiplikator-Effekt

Das wohl bemerkenswerteste Ergebnis der diesjährigen Studie ist die zunehmende Kluft bei der Nutzenrealisierung zwischen Unternehmen, die Einzellösungen verwenden, und solchen, die Komplettplattformen (E2E) einsetzen. Während ein Unternehmen auf der KI-Reifegradskala aufsteigt und von einfachen Prompts zu autonomen Agenten übergeht, wird die Wahl der richtigen Tools zu einem ultimativen Leistungsmultiplikator.

Die ROI-Korrelation ist überzeugend: In den letzten 12 Monaten erzielten Unternehmen, die eine Komplettlösung nutzen, deutlich höhere Renditen als vergleichbare Unternehmen mit einer Einzellösung, und dieser Effekt nahm zu, je ausgereifter ihre KI-Eigenschaften wurden. Während KI-gestützte Workflows zu einem Anstieg des ROI um 3 % führten (Zeitersparnis, Kostenvermeidung und Umsatzsteigerung), meldeten fortgeschrittenere Nutzer einen Anstieg von fast 30 %.

Komplettlösungen verstärken Ihre KI-Maßnahmen, indem sie eine zentrale Plattform zur Koordination komplexer Arbeitsabläufe bieten. Nach erfolgter Einrichtung kann agentische KI ohne ständige menschliche Aufsicht Aktionen autonom planen und verwalten. Mit zunehmender Vertrautheit Ihres Teams mit KI und mit zunehmender Intelligenz Ihrer KI können sich die Ergebnisse exponentiell verbessern.

Der Bericht des letzten Jahres untersuchte darüber hinaus die kostspieligen Probleme, die in Verträgen stecken, und führte zu der Erkenntnis, dass Fragmentierung zu manuellen Fehlern führt.

Die diesjährige Studie zeigt auf, welchen Unterschied eine durchgängige Plattform machen kann: 81 % der Unternehmen mit einer Komplettlösung berichteten von deutlichen Verbesserungen bei der Genauigkeit von Verträgen, darunter weniger administrative Fehler und eine höhere Konsistenz von Klauseln. Das sind 15 Prozentpunkte mehr als bei den Unternehmen, die zu diesem Zweck mehrere verschiedene Tools einsetzen.

Die Erkenntnislücke

Obwohl die Nutzung von KI bei der Vertragserstellung im Vergleich zum Vorjahr um 60 % gestiegen ist, wird die wertvollste Phase des Lebenszyklus vernachlässigt.

Einundsechzig Prozent der Befragten greifen immer noch auf manuelle Prozesse zurück, um Vertragseinblicke zu gewinnen, und nur 16 % der Unternehmen nutzen KI, um Daten nach erfolgter Signatur für fundierte Geschäftsentscheidungen zu analysieren. 

Häufig wird KI zunächst unter dem Gesichtspunkt der Kostensenkung betrachtet, wobei nach Möglichkeiten gesucht wird, Workflows zu Zeiteinsparungszwecken zu automatisieren. Das größere Potenzial hat die KI als Instrument zur Umsatzsteigerung.

Eine Führungskraft im Beschaffungsbereich berichtete beispielsweise, dass er durch den Einsatz von KI zur Überwachung der Lieferantenleistung, die zuvor „durchs Raster gefallen“ war, über 450.000 € zurückgewonnen habe.

Darüber hinaus verzeichnen Vertriebsteams ein zusätzliches jährliches Umsatzwachstum von 1–2 %, indem sie KI zur Verwaltung von Verlängerungen und zur Identifizierung von Upselling-Möglichkeiten innerhalb bestehender Verträge nutzen. Das mag bescheiden klingen, aber jeder Befragte in der Studie wickelt jährlich durchschnittlich 300 Verlängerungen mit einem durchschnittlichen Vertragsvolumen von 650.000 € ab. Und dies bedeutet einen durchschnittlichen jährlichen Umsatzanstieg von 4,6 Millionen €.

Lassen Sie den Verwaltungsaufwand hinter sich

KI sollte so eingesetzt werden, dass Ihr Team mehr Zeit für strategische Arbeit hat, und sie kann auch genutzt werden, um bei den administrativen Aufgaben zu helfen, die diese strategischen Tätigkeiten mit sich bringen. 

Der Bericht hebt mehrere Fälle hervor, in denen bestimmte Geschäftsbereiche ihre Vertragsprozesse durch die strategische Einführung von KI verbessert haben:

Bereich

Zeitersparnis

Strategische Verlagerung

Vertrieb

43 %

Umstellung von manueller Vertragsgestaltung auf vorausschauenden Verkauf und 29 % weniger Vertragsverzögerungen

Rechtsabteilung

37 %

Übergang von einer Engpassrolle bei abschließenden Überprüfungen zum Verwalter von Unternehmensrisiken und Governance

Beschaffung

36 %

Einsatz von KI für Klauselvergleiche zur frühzeitigen Erkennung riskanter Bedingungen mit der Folge eines Rückgangs der Ausgaben für Lieferanten um 34 %

Kundenerfahrung

45 %

Abnahme von Problemen in digitalen Prozessen; 39 % mehr Kunden durchlaufen den Vertragsprozess

Personalwesen

45 %

Verkürzung der Bearbeitungszeiten für Angebote, um Fachpersonal in wettbewerbsintensiven Märkten zu gewinnen

Ihre KI-Roadmap für Verträge 2026

Falls die Produktivität in Ihrem Vertragsprozess ins Stocken geraten ist Sie sie wiederbeleben möchten, ist die Zeit für agentische KI-Eigenschaften gekommen. Beachten Sie dabei folgende Aspekte: 

  1. Konsolidierung: Wenn 65 % der Unternehmen immer noch mit vier oder mehr Vertragstools jonglieren, behindert diese Fragmentierung echten Fortschritt. Die Einführung einer durchgängigen Vertragsplattform wie Docusign Intelligent Agreement Management (IAM) ist ein erster Schritt. Neben der Steigerung des ROI berichten Anwender von einer Vereinbarungsgenauigkeit von 81 % – ein Vorsprung von 15 Prozentpunkten gegenüber Anwendern von Einzellösungen.

  2. Schwerpunktverlagerung: KI-Ausweitung von der Automatisierung vor der Signatur auf Einblicksgewinnung nach der Signatur. Der Übergang zu KI-gestützten Einblicken kann eine jährliche Umsatzsteigerung von 1–2 % mit sich bringen. Für das durchschnittliche Unternehmen in diesem Bericht bedeutet das zusätzliche 4,5 Millionen € allein durch die Identifizierung verpasster Verlängerungen und SLA-Gutschriften.

  3. Governance: 74 % der befragten Unternehmen gaben an, den Einsatz autonomer KI zu planen, aber nur 21 % verfügen über die nötigen Vorrichtungen zu deren Verwaltung. Führen Sie ein formelles KI-Governance-Modell ein, um Datenhoheit, Modelldrift und Audit-Trail zu überwachen. In Umgebungen mit hoher Vertrauenswürdigkeit können Teams ihre Kapazität skalieren, wie es eine Rechtsabteilung tat, die das Volumen der bearbeiteten Verträge von 200 auf 1.000 pro Jahr steigerte.

  4. Verträge als Kernbestandteile der Strategie: Hören Sie auf, das Vertragsmanagement als Kostenstelle im Backoffice zu betrachten. Integrieren Sie Vertragsdaten in Ihre allgemeine Enterprise-KI-Strategie, um Einblicke aus Ihren Verträgen (z. B. zu Lieferantenleistung und Kundenverhalten) für Ihre ERP-, CRM- und HCM-Systeme zu nutzen.

Es ist an der Zeit, dem Vertragsmanagement als tragende Säule Ihrer Enterprise-KI-Strategie Vorrang einzuräumen. Laden Sie die vollständige Forschungsstudie KI optimal genutzt: Wie automatisierte Vereinbarungsworkflows den ROI steigern herunter oder fordern Sie eine Demo an, um sich selbst davon zu überzeugen, welche Vorteile Ihnen Docusign IAM bieten kann. 

Author Tobias S.
Tobias S.Sr. Demand & Content Marketing Manager
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