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How to: wie man eine digitale Signatur sendet

Author Tobias S.
Tobias S.Sr. Demand & Content Marketing Manager

Zusammenfassung14 Min. Lesezeit

Digitale Signatur senden in wenigen Schritten: Dokument hochladen, Empfänger hinzufügen, Signaturfelder setzen und sicher verschicken. Mit FAQ und Tipps.

Digital signature makes it easy for your employees to fill out, sign and manage holiday request forms, and then upload the information directly into payroll and other HR systems.

Digitale Signatur senden: Die schnelle Antwort

Um eine digitale Signatur zu senden, laden Sie das Dokument in eine Signaturlösung wie Docusign eSignature hoch, tragen die Empfänger ein, platzieren die erforderlichen Signatur- und Pflichtfelder und klicken auf „Senden“. Die Empfänger erhalten einen Link, öffnen das Dokument, folgen den markierten Feldern und schließen den Vorgang ab.

Wenn der Prozess eine höhere Identitätsgewissheit oder regulatorische Anforderungen erfüllen muss, wählen Sie zusätzlich eine passende Identitätsprüfung und Signaturart. Je nach Anwendungsfall kann eine elektronische Signatur genügen; für höhere Anforderungen kommen Advanced Electronic Signatures (AES) oder Qualified Electronic Signatures (QES) infrage.

Was bedeutet „digitale Signatur senden“?

Im Alltag meint die Suchanfrage meist: „Wie kann ich ein Dokument an eine andere Person schicken, damit diese es digital unterschreibt?“ Technisch senden Sie dabei nicht nur eine Datei per E-Mail. Sie starten einen kontrollierten Signaturprozess mit Empfängern, Rollen, Feldern, Benachrichtigungen und einem Nachweis des Vorgangs.

Die digitale Signatur selbst entsteht, wenn das Dokument signiert und – je nach Verfahren – mit einem digitalen Zertifikat verbunden wird. Das Zertifikat und die zugrunde liegende Public Key Infrastructure helfen dabei, die Identität der unterzeichnenden Person mit dem Dokument zu verknüpfen und nachträgliche Änderungen erkennbar zu machen.

Eine elektronische Signatur ist der breitere Oberbegriff für elektronische Signaturhandlungen. Deshalb ist es sinnvoll, vor dem Versand zu klären, ob der Empfänger einfach elektronisch unterschreiben soll oder ob AES beziehungsweise QES verlangt wird.

Kurz gesagt: Eine digitale Signatur senden bedeutet, ein Dokument über einen sicheren Signaturworkflow an definierte Empfänger zu schicken, Signaturfelder vorzugeben und – falls erforderlich – eine zusätzliche Identitätsprüfung einzusetzen.

Digitale Signatur senden: Schritt-für-Schritt-Anleitung

1. Finale Dokumentversion prüfen

Beginnen Sie mit der finalen Version des Dokuments. Nach dem Versand sollten Inhalt, Anlagen, Beträge, Namen und Fristen nicht mehr unklar sein. Eine saubere Vorbereitung verhindert, dass Sie den Signaturprozess wegen fehlender Angaben abbrechen oder neu starten müssen.

Prüfen Sie vor dem Upload:

  • Ist das Dokument vollständig und lesbar?

  • Sind alle Anlagen enthalten?

  • Sind Namen und E-Mail-Adressen korrekt?

  • Ist die finale Freigabe erfolgt?

  • Gibt es besondere gesetzliche oder interne Signaturvorgaben?

2. Dokument in Docusign eSignature hochladen

Laden Sie das Dokument in Docusign eSignature oder den für Ihren Prozess vorgesehenen Docusign-Workflow hoch. Für wiederkehrende Dokumente können Vorlagen die Vorbereitung beschleunigen. Vorlagen eignen sich beispielsweise für Angebote, NDAs, Arbeitsverträge, Bestellungen oder Lieferantenvereinbarungen.

Beim Upload geht es nicht nur um Geschwindigkeit. Ein klarer und standardisierter Prozess hilft auch, Fehler bei Empfängerrollen, Pflichtfeldern und Signaturreihenfolgen zu vermeiden.

3. Empfänger und Rollen hinzufügen

Tragen Sie alle Personen ein, die unterschreiben, Informationen ergänzen, das Dokument erhalten oder den Vorgang prüfen sollen. Ordnen Sie jeder Person die richtige Rolle zu.

Typische Rollen sind:

  • Unterzeichner: muss das Dokument signieren.

  • Prüfer: sieht das Dokument und bestätigt einen internen Schritt, ohne zwingend zu unterschreiben.

  • Empfänger in Kopie: erhält eine Information über den abgeschlossenen Vorgang.

  • Formularausfüller: ergänzt Daten, die später in den Vertrag einfließen.

Legen Sie außerdem fest, ob die Empfänger nacheinander oder parallel handeln sollen. Eine feste Reihenfolge ist sinnvoll, wenn beispielsweise zuerst die verantwortliche Führungskraft und danach der Vertragspartner unterschreiben muss.

4. Signaturfelder und Pflichtfelder platzieren

Ziehen Sie Signatur-, Initialen-, Datums- und Textfelder an die benötigten Stellen. Weisen Sie jedes Feld der korrekten Person zu. Pflichtfelder sollten nur dort verwendet werden, wo eine Eingabe tatsächlich notwendig ist.

Achten Sie besonders auf:

  • eine eindeutige Zuordnung zu den Empfängern

  • gut sichtbare Signaturpositionen

  • Pflichtfelder für wichtige Daten

  • Felder für Initialen auf relevanten Seiten

  • zusätzliche Anhänge oder Informationen des Empfängers

  • verständliche Hinweise zum nächsten Schritt

Wenn die Plattform oder Ihr Tarif Funktionen zur automatisierten Felderkennung bietet, können diese die Vorbereitung erleichtern. Die finale Kontrolle bleibt dennoch wichtig.

5. Signaturart und Identitätsprüfung festlegen

Wählen Sie die Signaturart entsprechend dem Dokument und dem Risiko. Für viele Standardvereinbarungen ist eine elektronische Signatur ausreichend. Wenn die Identität stärker abgesichert werden muss, kann eine AES mit zusätzlicher Identitätsprüfung geeignet sein. Eine QES ist für besonders kritische, regulierte oder rechtlich definierte Anwendungsfälle gedacht.

Frage vor dem Versand

Mögliche Konsequenz

Reicht eine dokumentierte Zustimmung aus?

Elektronische Signatur prüfen

Muss die Identität stärker verifiziert werden?

AES oder zusätzliche Identitätsprüfung prüfen

Wird eine qualifizierte Signatur verlangt?

QES und die dafür erforderlichen Nachweise einplanen

Gilt eine branchenspezifische Regel?

Compliance- und Rechtsanforderungen vorab klären

Die konkrete rechtliche Eignung hängt von Land, Branche und Dokumenttyp ab. In der EU ist die eIDAS-Verordnung ein wichtiger Referenzrahmen; sie ersetzt jedoch keine Einzelfallprüfung.

6. Nachricht und Frist formulieren

Eine gute Nachricht erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Empfänger das Dokument ohne Rückfrage öffnen und unterschreiben. Schreiben Sie kurz, worum es geht, was erwartet wird und bis wann die Handlung erfolgen soll.

Beispiel:

Betreff: Bitte um digitale Signatur: Rahmenvereinbarung 2026 Guten Tag [Name], bitte prüfen und signieren Sie die beigefügte Rahmenvereinbarung bis zum [Datum]. Die erforderlichen Felder sind im Dokument markiert. Bei Fragen antworten Sie bitte auf diese Nachricht. Vielen Dank [Name]

Vermeiden Sie unklare Betreffzeilen, unnötig lange Erklärungen und widersprüchliche Fristen. Bei mehreren Empfängern sollte klar sein, wer wann handeln muss.

7. Dokument sicher senden

Kontrollieren Sie vor dem Versand die Empfänger, Rollen, Reihenfolge, Felder und Frist. Klicken Sie anschließend auf „Senden“. Docusign verschickt einen Link, über den die Empfänger das Dokument öffnen und signieren können.

Je nach Prozess können zusätzliche Authentifizierungs- oder Identitätsprüfungen aktiviert werden. Vermeiden Sie es, sensible Dokumente parallel als ungeschützten E-Mail-Anhang zu verschicken, wenn der Signaturworkflow bereits einen sicheren Zugriff bereitstellt.

8. Status verfolgen und Abschluss dokumentieren

Nach dem Versand können Sie den Status des Signaturprozesses verfolgen. Bei offenen Vorgängen lassen sich – abhängig von Ihren Berechtigungen und dem gewählten Produkt – Erinnerungen oder weitere Prozessschritte auslösen.

Nach Abschluss sollten Sie die signierte Fassung und die relevanten Nachweise gemäß Ihren internen Aufbewahrungsregeln speichern. Ein Audit Trail kann dabei helfen, den Ablauf nachvollziehbar zu dokumentieren.

Wie unterschreibt der Empfänger?

Der Empfänger öffnet die E-Mail mit der Signaturaufforderung und klickt auf den enthaltenen Link. Anschließend wird das Dokument in der Signaturlösung geöffnet. Nach der Zustimmung zum elektronischen Signieren führt die Anwendung durch die markierten Felder.

Typischerweise umfasst der Empfänger-Workflow:

  1. E-Mail mit Signaturaufforderung öffnen.

  2. Link zum Dokument auswählen.

  3. Dem elektronischen Signieren zustimmen, falls erforderlich.

  4. Markierte Felder ausfüllen.

  5. Identität verifizieren, falls der Prozess dies verlangt.

  6. Signatur setzen und den Vorgang mit „Fertig“ beziehungsweise „Finish“ abschließen.

Für Empfänger ist ein eigenes Docusign-Konto nicht bei jedem Standardprozess erforderlich. Die konkrete Erfahrung hängt von der Signaturart, der Authentifizierung und den Einstellungen des Absenders ab.

PDF zur digitalen Signatur senden und unterschreiben

Eine PDF eignet sich häufig als Ausgangsdokument für einen Signaturprozess. Entscheidend ist jedoch, dass die PDF nicht nur per E-Mail weitergeleitet wird, sondern über einen nachvollziehbaren Signaturworkflow an die richtigen Empfänger geht.

So senden Sie eine PDF zur Signatur:

  • Finale PDF vorbereiten.

  • PDF in Docusign eSignature hochladen.

  • Empfänger und Rollen hinzufügen.

  • Signatur- und Pflichtfelder einfügen.

  • Signatur- und Identitätsanforderungen prüfen.

  • Nachricht und Frist ergänzen.

  • PDF senden und Status verfolgen.

  • Signierte Endfassung und Nachweise archivieren.

Eine Bilddatei der Unterschrift in eine PDF einzufügen ist nicht dasselbe wie eine digitale Signatur. Wenn Zertifikate, Identitätsprüfung und Integritätsnachweis erforderlich sind, muss der gesamte Prozess entsprechend gestaltet werden.

Digitale Signatur senden oder Dokument per E-Mail verschicken?

Eine normale E-Mail mit PDF-Anhang kann für einen informellen Austausch ausreichen. Sie ersetzt aber nicht automatisch einen Signaturprozess. Beim strukturierten Versand mit Docusign werden Empfänger, Felder und Status zentral verwaltet. Je nach Konfiguration kommen Identitätsprüfung, Audit Trail, Verschlüsselung und standardisierte Nachweise hinzu.

Ein Signaturworkflow ist besonders hilfreich, wenn:

  • mehrere Personen unterschreiben müssen

  • eine feste Reihenfolge erforderlich ist

  • Fristen und Erinnerungen wichtig sind

  • der Vorgang nachweisbar sein muss

  • wiederkehrende Dokumente standardisiert werden sollen

  • Datenschutz- oder Compliance-Anforderungen berücksichtigt werden müssen

FAQ: Digitale Signatur senden

Wie kann ich eine digitale Signatur per E-Mail senden?

Sie senden normalerweise nicht die Signatur selbst per E-Mail. Stattdessen starten Sie einen Signaturprozess und verschicken eine sichere Signaturaufforderung mit einem Link zum Dokument. So können Empfänger den Vorgang öffnen, die markierten Felder ausfüllen und signieren.

Kann ich ein Word-Dokument zur digitalen Signatur senden?

Viele Signaturlösungen können gängige Dokumentformate verarbeiten. Prüfen Sie vor dem Versand, welche Formate Ihr Docusign-Produkt unterstützt und ob das Dokument in der finalen Version vorliegt. Für archivierte Endfassungen kann eine PDF sinnvoll sein.

Wie sende ich eine digitale Signatur an mehrere Empfänger?

Fügen Sie alle Empfänger hinzu, ordnen Sie ihnen die richtigen Rollen zu und definieren Sie die Reihenfolge. Wenn alle gleichzeitig handeln können, ist ein paralleler Ablauf möglich. Wenn eine bestimmte Reihenfolge erforderlich ist, konfigurieren Sie einen sequenziellen Ablauf.

Kann ich nach dem Senden noch Änderungen vornehmen?

Änderungen hängen vom Status und der Konfiguration des Vorgangs ab. Wenn sich der Dokumentinhalt, Empfänger oder Pflichtfelder ändern, muss der Prozess möglicherweise korrigiert oder neu gestartet werden. Prüfen Sie Änderungen sorgfältig, damit keine widersprüchlichen Versionen entstehen.

Ist das Senden einer digitalen Signatur sicher?

Ein strukturierter Signaturworkflow kann zusätzliche Sicherheits- und Nachweisfunktionen bieten. Dazu können Identitätsprüfung, digitale Zertifikate, Verschlüsselung und Audit-Trail-Informationen gehören. Welche Funktionen tatsächlich eingesetzt werden, hängt vom gewählten Produkt und Prozess ab.

Wie lange ist ein Dokument zur digitalen Signatur gültig?

Die Gültigkeitsdauer hängt von der gesetzten Frist und den Einstellungen des Signaturprozesses ab. Definieren Sie eine realistische Frist und kommunizieren Sie sie in der Nachricht. Bei zeitkritischen Verträgen sollten Sie den Status regelmäßig prüfen.

Ist eine digitale Signatur in Deutschland rechtsgültig?

Elektronische Signaturen und digitale Signaturen können in Deutschland und der EU rechtlich anerkannt sein. Die Anforderungen hängen vom Dokument, Anwendungsfall und geltenden Recht ab. Für bestimmte Fälle kann eine AES oder QES erforderlich sein. Holen Sie bei Unsicherheit eine rechtliche Einschätzung ein.

Wie kann ich ein Dokument digital signieren?

Um ein Dokument selbst digital zu signieren, laden Sie die PDF-Datei in eine Signaturlösung wie Docusign eSignature hoch. Anschließend wählen Sie Ihre bevorzugte Methode: Unterschrift zeichnen, tippen oder ein Bild Ihrer handschriftlichen Unterschrift hochladen.

Die Platzierung erfolgt direkt im Dokument per Drag-and-Drop. Je nach gewählter Art der Signatur – einfach, fortgeschritten oder qualifiziert – kann eine zusätzliche Identitätsprüfung erforderlich sein, etwa per Video-Ident für die QES.

Nach dem Signieren wird das Dokument mit einem digitalen Zertifikat und einem Zeitstempel versehen, der die Authentizität und Integrität des Inhalts sicherstellt. Über eine mobile App lässt sich dieser Vorgang auch unterwegs abschließen – ohne Hardware oder Ausdruck.

Was ist eine digitale Signatur?

Eine digitale Signatur ist ein kryptografisches Verfahren, das die Identität des Unterzeichners nachweist und sicherstellt, dass ein Dokument nach der Unterzeichnung nicht verändert wurde. Technisch basiert sie auf einem asymmetrischen Schlüsselpaar: Ein privater Schlüssel erzeugt die Signatur, während der zugehörige öffentliche Schlüssel deren Echtheit verifiziert.

Beim Signieren berechnet ein Hash-Algorithmus einen einzigartigen Fingerabdruck des Dokuments. Jede nachträgliche Änderung – selbst ein einzelnes Zeichen – macht diesen Fingerabdruck ungültig und zeigt Manipulation an.

Die digitale Signatur ist damit eine Untergruppe der elektronischen Signatur, bietet aber ein deutlich höheres Sicherheitsniveau. Sie wird von einem Trust Center ausgestellt und ist über eine digitale ID an eine konkrete Person gebunden – ein entscheidender Unterschied zur einfachen grafischen Unterschrift.

Wie funktioniert eine digitale Signatur?

Beim Versand läuft der Prozess im Hintergrund ab, ohne dass der Unterzeichner die Kryptografie manuell bedienen muss. Die Signaturlösung übernimmt alle technischen Schritte automatisch.

Konkret: Sobald ein Empfänger das Dokument über den Signatur-Link öffnet und unterschreibt, wird die Signatur mit seinem digitalen Zertifikat verknüpft und ein Zeitstempel gesetzt. Dieser Zeitstempel belegt exakt, wann die Unterzeichnung stattgefunden hat.

Das fertig signierte Dokument enthält alle diese Informationen eingebettet – jede Partei erhält eine identische, vor Manipulation geschützte Ausfertigung. Über den Audit Trail lässt sich der gesamte Ablauf lückenlos nachverfolgen, einschließlich IP-Adresse, Zeitpunkt und genutztem E-Signing-Tool.

Bei höheren Sicherheitsstufen wie der QES kommt zusätzlich eine Faktor-Authentifizierung zum Einsatz, etwa per SMS-TAN oder Video-Ident.

Wie kann ich online eine Unterschrift erstellen, in ein PDF einfügen und unterschreiben?

Mit Docusign können Sie direkt im Browser eine individuelle Unterschrift anlegen – ganz ohne Installation. Drei Wege stehen zur Auswahl: Schreiben Sie Ihren Namen per Tastatur, zeichnen Sie Ihre Unterschrift mit der Maus oder dem Finger auf dem Touchscreen, oder laden Sie eine Grafik Ihrer handschriftlichen Unterschrift als Bilddatei hoch.

Sobald die Unterschrift erstellt ist, platzieren Sie sie per Klick an der gewünschten Stelle im PDF. Das Dokument bleibt vollständig digital – kein Scannen von Dokumenten, kein Ausdruck notwendig.

Für den persönlichen Gebrauch reicht eine einfache elektronische Signatur aus. Benötigen Sie hingegen rechtlich verbindliche Nachweise – etwa für Verträge mit erhöhten Anforderungen –, empfiehlt sich ein vollständiger Signaturworkflow über Docusign eSignature, der Sicherheit und Nachvollziehbarkeit gewährleistet.

Sind digital signierte PDF Dokumente mit einer qualifizierten elektronischen Signatur bzw. Unterschrift rechtsgültig?

Ja – ein mit einer qualifizierten elektronischen Signatur (QES) versehenes PDF-Dokument ist in Deutschland und der gesamten EU rechtsgültig. Die Grundlage dafür bildet die eIDAS-Verordnung, die der QES dieselbe Rechtswirkung wie einer eigenhändigen handschriftlichen Unterschrift zuerkennt.

Das bedeutet konkret: Ein digital signierter Mietvertrag, Arbeitsvertrag oder eine Vollmacht kann ohne Ausdruck vollständig rechtswirksam abgeschlossen werden. Die QES setzt eine einmalige Identifizierung voraus, etwa per Video-Ident, und wird von einem zugelassenen Vertrauensdiensteanbieter ausgestellt.

Für Dokumente mit gesetzlichem Schriftformerfordernis – wie bestimmte Kündigungen oder Bürgschaftserklärungen – ist die QES die einzige elektronische Signaturform, die diese Anforderung erfüllt. Bei Unsicherheit über die konkreten Anforderungen eines Dokuments empfiehlt sich stets eine rechtliche Einzelfallprüfung.

Fazit

Eine digitale Signatur zu senden bedeutet mehr, als eine PDF an eine E-Mail anzuhängen. Sie erstellen einen kontrollierten Prozess: Dokument prüfen, Empfänger und Rollen festlegen, Felder platzieren, Signaturart auswählen, sicher senden und den Abschluss dokumentieren.

Mit Docusign eSignature können Unternehmen Dokumente zur elektronischen Signatur versenden und verfolgen. Für höhere Anforderungen lassen sich zusätzliche Identitätsprüfungen sowie AES- und QES-Szenarien berücksichtigen.

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