Kostenlose Gesellschaftervereinbarung-Vorlage für Docusign
Wenn Sie eine Gesellschaftervereinbarung GmbH benötigen, um wichtige Entscheidungen und Schutzmechanismen unter den Miteigentümern Ihrer Gesellschaft festzulegen, bietet Docusign eine kostenlose Gesellschaftervereinbarung Muster-Vorlage, die Sie online bearbeiten und elektronisch unterzeichnen können.
Unser Gesellschaftervereinbarung Muster ist kostenlos, anpassbar und deckt wesentliche Punkte für die Zusammenarbeit in einer deutschen GmbH ab. Sie können Mechanismen für den Verkauf von Geschäftsanteilen (Vorkaufsrecht, Mitverkaufsrecht) und die Liste der zustimmungspflichtigen Maßnahmen (z. B. große Investitionen, Kreditaufnahme) festlegen. Nach der Anpassung kann die Vereinbarung über Docusign elektronisch unterzeichnet werden. Die fertig signierte Gesellschaftervereinbarung wird sicher in Ihrem Docusign-Konto gespeichert und ist jederzeit zum Download oder Ausdruck verfügbar.
Überblick über die Gesellschaftervereinbarung-Vorlage
Diese Gesellschaftervereinbarung ist speziell für die Verhältnisse in einer deutschen Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) konzipiert. Sie dient dazu, die Rechte und Pflichten der Gesellschafter untereinander zu konkretisieren und zu ergänzen, ohne den offiziellen Gesellschaftsvertrag zu ändern, der notariell beurkundet werden müsste.
Die Vereinbarung ist ein wichtiges Instrument, um die Machtverhältnisse, die Kapitalzuführung und vor allem die Regeln für den Ausstieg oder die Aufnahme neuer Gesellschafter festzulegen (Exit-Strategien).
Wer sollte diese Gesellschaftervereinbarung nutzen?
Diese Gesellschaftervereinbarung ist ideal für die Gründer, Investoren und Miteigentümer einer GmbH, die klare und verbindliche Regeln für das Innenverhältnis schaffen möchten.
Gründerteams: Um die Pflichten zur Einbringung von Arbeitskraft (Vesting), zur Einhaltung eines Wettbewerbsverbots und die Abstimmungsregeln klar zu definieren.
Wachstumsunternehmen mit Investoren: Um Vorkaufsrechte (Right of First Refusal) und das Mitverkaufsrecht (Tag Along) festzuschreiben, um die Gesellschafterstruktur bei Verkaufsabsichten zu schützen.
Zweck des Vertrages
Der Hauptzweck der Gesellschaftervereinbarung ist die Regelung von Angelegenheiten, die für das Verhältnis der Gesellschafter untereinander von zentraler Bedeutung sind, aber nicht zwingend im Gesellschaftsvertrag stehen müssen.
Die Vereinbarung dient dazu:
Das Abstimmungsverhalten zu steuern: Festlegung von Angelegenheiten, die der Zustimmung aller Gesellschafter bedürfen (z. B. Gründung von Tochtergesellschaften, Aufnahme von Darlehen über eine bestimmte Summe).
Die Übertragbarkeit von Anteilen zu regeln: Einführung von Schutzmechanismen (Vorkaufsrecht, Mitverkaufsrecht) für den Fall, dass ein Gesellschafter seine Anteile verkaufen möchte.
Den Wettbewerb zu verhindern: Ein Wettbewerbsverbot für die Dauer der Gesellschafterstellung festzulegen.
Wichtige Klauseln der Gesellschaftervereinbarung
Die Vorlage für die Gesellschaftervereinbarung enthält folgende essenzielle Regelungen:
Verhältnis zum Gesellschaftsvertrag (Präambel): Die Vereinbarung ergänzt den Gesellschaftsvertrag, wobei ihre Bestimmungen im Innenverhältnis Vorrang haben.
Zustimmungspflichtige Maßnahmen (§ 3): Detaillierte Liste von wichtigen Entscheidungen, die der einstimmigen oder qualifizierten Zustimmung aller Gesellschafter bedürfen (z. B. Änderung des Geschäftszwecks, Veräußerung von Vermögenswerten).
Vorkaufsrecht (§ 4): Wenn ein Gesellschafter seine Anteile verkaufen möchte, haben die anderen Gesellschafter das Recht, die Anteile zu den gleichen Konditionen zu erwerben, bevor sie einem Dritten angeboten werden dürfen.
Mitverkaufsrecht (Tag Along Right) (§ 5): Wenn ein Gesellschafter seine Anteile an einen Dritten verkauft, haben die anderen Gesellschafter das Recht, ihre Anteile zu den gleichen Konditionen mitzuverkaufen.
Mitverkaufspflicht (Drag Along Right) (§ 6): [Optional] Wenn eine bestimmte Mehrheit der Gesellschafter ihre Anteile an einen Dritten verkauft, können die übrigen Gesellschafter zum Mitverkauf ihrer Anteile gezwungen werden.
Wettbewerbsverbot (§ 9): Dem Gesellschafter ist es untersagt, dem Geschäftszweck der Gesellschaft direkt oder indirekt Konkurrenz zu machen.
Vertraulichkeit (§ 10): Die Pflicht zur Geheimhaltung aller geschäftlichen Informationen, die über die Dauer der Vereinbarung hinausgeht.
Möchten Sie eine Übersicht über die wichtigsten Geschäfte erhalten, die in diesem Vertrag die Zustimmung der Gesellschafter erfordern?
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